In Personaler - Arbeitsrecht

von Prof. Dr. iur. Thorsten S. Richter

Ihr Problem:

  • Sie können sich nicht viel unter “Werkzeugen” zur Mitarbeiter-Bindung vorstellen?
  • Sie wollen sich einen Überblick über die vom Richterschema-Team in jedem Einzelfall in Erwägung zu ziehenden Bindungs-Beispiele?

Dann sind Sie hier richtig!

Bereich 2
Arbeits-Klima, Führung und Weiterbildung

2.1 Motivierendes Arbeitsklima, z.B.

  • Lob und Anerkennung geben
  • Berechenbarkeit der Vorgesetzten in seinen Entscheidungen, z.B. Mitteilung der Entscheidungsgrundlagen
  • Flexibilität zeigen, z.B. bei der Arbeitszeiteinteilung 
  • Ausgewogener Anteil an beschäftigten Frauen und Männer 
  • Ausgewogener Anteil an beschäftigten älteren und jüngeren Mitarbeitern 
  • Ausgewogener Anteil an ausländischen und inländischen Mitarbeitern
  • Umwelt-Engagement, z.B. für Regenwald, CO2-Reduzierung, Verzicht auf Kinderarbeit
  • Unterstützung der Region, in dem der Mitarbeiter arbeitet
  • Etablierung einer Arbeitgebermarke, Employer Branding 

2.2 Führungsverhalten

  • Direkter Vorgesetzter führt motivierend und ist ausgebildet in Führungsfragen 
  • Wochengespräche mit dem Vorgesetzten bzw. Vorarbeiter, Inhalte: z.B. Neuerungen, Feedback von Kunden, Stand der zu erledigenden Arbeiten, Entwicklungen, Verbesserungspotential 
  • Zielvereinbarungen besprechen, in regelmäßigen und verlässlichen Abständen, je nach Einzelfall jährlich, quartalsweise, monatlich
  • Feedback bzw. Beurteilungen geben, je nach Einzelfall jährlich, quartalsweise, monatlich
  • Mitarbeiter-Befragungen durchführen, z.B. mit Fragen zur Mitarbeiterzufriedenheit, Wünsche zur Mitarbeiterbindungs-Tools
  • Ergebnisse der Mitarbeiter-Befragungen diskutieren, analysieren, und umsetzen bzw. Nicht-Umsetzung von einzelnen Ergebnisse kommunizieren
  • Transparenz in allen Entscheidungen 
  • Transparenz bei den Aufgaben und Verantwortlichkeiten 
  • Transparenz für den Mitarbeiter, welchen Anteil dessen persönliche Arbeit am Unternehmenserfolg hat
  • Open-Door-Policy, Offene Tür bzw. offenes Ohr der Vorgesetzten und der Unternehmensleitung
  • Erwartungshaltung an die Leistung der Mitarbeiter muss angemessen sein

2.3 Leistungssteigernde Arbeitsinhalte- und Arbeitsorte

  • Arbeitsinhalte zuweisen, die in Übereinstimmung zu den Kompetenzen, Neigungen, Motiven des Mitarbeiters sind
  • Projektarbeiten verteilen, die das Interesse des Mitarbeiters wecken
  • Teamwork anbieten und kompetent steuern 
  • Ressourcen zur Verfügung stellen, die für die Aufgabenerfüllung hilfreich sind
  • Ergonomische Arbeitsplatzausstattung, z.B. höhenverstellbarer Tisch
  • Behindertengerechte Arbeitsplätze
  • Blick aus dem Bürofenster ins Grüne, aufs Wasser etc.

2.4 Aufstiegsmöglichkeiten, z.B.

  • Individuelle Weiterbildungspläne (Karrierepläne) für jeden Mitarbeiter unter Ausgleich betrieblicher Bedürfnisse und individueller Vorlieben des Mitarbeiters
  • Temporärer Einsatz an interessanten Orten im Ausland, z.B. Auslandsabteilungen, befreundeten Unternehmen
  • Job-Rotation 
  • eigene Programme für besonders Begabte, sog. high potential Programm, Talent-Management-Programme

2.5 Coaching und Mentoring, z.B. mit

  • Coaching mit betriebs-fremden Coaches, z.B.  für die berufliche Fortentwicklung im Unternehmen un mit Orientierung am Karriereplan des Mitarbeiters
  • Inhouse-Coaches, z.B.  für die private Weiterentwicklung, Gesundheitsförderung, von Know-how-Trägern des Unternehmens
  • Pate für die ersten 100 Tage im Unternehmen, Buddy-Programm, Einführungsprogramme

2.6 Seminare und Trainings, z.B.

  • Beruflich relevante Themen, z.B. aktuelle Rechtsentwicklungen 
  • Privat wichtige Themen, z.B. Pflege von Angehörigen
  • Workshops zur Strategieausrichtung, Kreativitätstheorien, Change-Mangement-Themen

2.7 Online-Angebote, für das zeit- und ortsunabhängige Lernen in Eigenverantwortung bzw. Selbssteuerung, z.B.

  • E-Learning-Kurse zu benötigte berufliche Themen, z.B. Compliance
  • Webinare zu allgemeinen Themen wie Gesundheit, Vermögensaufbau, Sport

2.8 Bildungsurlaube, z.B.

  • Fünf Arbeitstage bezahlte Freistellung zum Besuch von Bildungsveranstaltungen, ggfs. auch zum Sammeln auf eine Extra-Urlaubskonto für längere Sprachaufenthalte im Ausland
  • Sabbat-Wochen
  • Sabbat-Jahre, z.B. zur Vertiefung von Sprach- bzw. Kulturkenntnisse der avisierten Märkte

2.9 Vergabe von Zertifikaten, Titeln, Ausbildungsabschnitten für

  • Inhouse-Schulungen 
  • Fernstudien 
  • Vermittlung von berufsbegleitenden MBA Programmen 

2.10 Fairer Umgang mit scheidenden Mitarbeitern, z.B.

  • Abschieds- bzw. Austrittsgespräche führen 
  • Gründe für den Weggang analysieren und Konsequenzen im Betrieb umsetzen 
  • Rückkehr-Optionen deutlich machen
  • Netzwerk mit Ehemaligen betreiben, sog. Alumni-Netzwerke, Kommunikation nicht abreißen lassen

 

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PS:
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Um das auszuschließen bitte ich Sie, vor der Anwendung der hier erläuterten Inhalte

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  • bei Zweifeln diese mit mir in einem persönlichen Gespräch zu klären oder
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