In Personaler - Arbeitsrecht

von Prof. Dr. iur. Thorsten S. Richter

 

Vorschlag 1
Tatsächliche und fiktive Beschäftigungszeiten trennen!

Bieten Sie dem Bewerber an, dass bei Arbeitsaufnahme

  • neben zwingenden Anrechnungszeiten
  • auch fiktiven Beschäftigungszeiten erfasst werden.

Vorschlag 2
Gesamt-Betriebzugehörigkeitszeit festlegen!

  • Legen Sie einen tatsächlichen Arbeitsbeginn
  • und einen hochgerechneten, fiktiven Arbeitsbeginn als Gesamt-Betriebsgehörigkeitszeit fest.

Vorschlag 3
Arten der Anrechnungszeiten transparent bestimmen!

  • Zählen Sie konkrete Zeiten unter Nennung des Artes der Anrechnungszeiten auf,
  • z.B. Zeiten als freier Mitarbeiter,
  • Ausbildungszeiten,
  • Praktikantenzeiten,
  • etc.

Vorschlag 4
Teilweise Anrechnung von Vorbeschäftigungszeiten!

  • Rechnen Sie nur Teile von Vorbeschäftigungszeiten an.

Vorschlag 5
Geltungsbereich der Anrechnung einschränken oder ausweiten!

  • Bestimmen Sie genau, für welche Sachverhalte die Anrechnung gilt.

Vorschlag 6
Zeitverzögerte Anrechnung in Abhängigkeit von Verweildauer!

  • Rechnen Sie zeitverzögert mehr Vorbeschäftigungszeiten an, je länger ein Arbeitnehmer im Betrieb bleibt.

 

PS: Alle Inhalte wurden sorgfältig recherchiert und juristisch geprüft. Trotzdem kann es vorkommen, dass die Inhalte aufgrund der im konkreten Fall gegebenen Besonderheiten nicht passen. Eine Haftung kann für die obigen Inhalte nicht übernommen werden.

Um das auszuschließen bitte ich Sie, vor der Anwendung der hier erläuterten Inhalte diese zu überprüfen und bei Zweifeln u.a. unsere juristischen Partner zu kontaktieren.